Babys für Barrierefreiheit

Rollidary

Handgezeichnete Illustration einer Person im Rollstuhl in Bewegung; ein Rad ist als rotes Sternchen gestaltet. Daneben steht #Rollidary.

Am 6. September 2026 sind wir am Kröpcke in Hannover gemeinsam für Barrierefreiheit auf die Straße gegangen – mit Kinderwagen, Rollstuhl, Rollator oder Laufrad. Und wir machen weiter: für einen Alltag, an dem alle teilhaben können.

Wer einen Kinderwagen durch die Stadt schiebt, kennt das: Der Aufzug ist kaputt. Die Tür zur Arztpraxis zu schmal. Vor dem Lieblingscafé eine Stufe. Eltern mit Kinderwagen begegnen diesen Barrieren häufig vorübergehend. Menschen mit Behinderung werden durch sie jeden Tag von Alltag und Teilhabe ausgeschlossen.

Viele Verbesserungen, von denen heute alle profitieren, wurden von Menschen mit Behinderung erkämpft. Mit #Rollidary machen wir diese Verbundenheit sichtbar und fordern gemeinsam mehr Barrierefreiheit.

Unsere Forderung: Barrierefreiheit muss verbindlich werden – auch bei privaten Angeboten des täglichen Lebens, etwa in Arztpraxen, Geschäften, Cafés, Restaurants und Kulturorten. Der aktuelle Entwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes reicht dafür nicht aus.

Demo „Babys für Barrierefreiheit“ am 6. September auf dem Entdeckerfest am Kröpcke.
Ein Mann mit Kinderwagen, eine Frau im Rollstuhl und ein Mann mit Langstock überqueren eine Kopfsteinpflasterstraße in Hildesheim.
Mona Bernhard sitzt im Rollstuhl; an ihrer Tasche hängt eine Postkarte von „Babys für Barrierefreiheit“.

Dein Wagen

Mach Barrierefreiheit sichtbar.
Kleb einen reflektierenden #Rollidary-Aufkleber an deinen Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator. So trägst du die Botschaft durch deinen Alltag: Barrierefreiheit geht uns alle an.

Du möchtest mitmachen? Unsere #Rollidary-Aufkleber bekommst du weiterhin kostenfrei. Schreib uns an hey@sickpeople.de und bring die Botschaft in deinen Alltag.

Illustration eines Kinderwagens im Stil eines Kinderbuchs aus den 1960er-Jahren.

#Rollidary

Auf Instagram findest du Eindrücke unserer Aktionen, #Rollidary im Alltag und Möglichkeiten, dich zu beteiligen.

Dein Ort

Zeig uns, was Barrierefreiheit möglich macht.
Stell einen Ort vor, an dem du mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator gut ankommst und teilhaben kannst. Schreib möglichst konkret, was dort funktioniert: ein stufenloser Eingang, eine Rampe, breite Türen, ein Aufzug, eine zugängliche Toilette oder etwas ganz anderes.

Kein Ort muss perfekt sein. Du kannst auch zeigen, wo noch Barrieren bleiben.

Poste ein Foto oder kurzes Video, markiere den Ort und @sickpeople_de. Verwende gern #Rollidary und #BabysForBarrierefreiheit.

Du möchtest deine Erfahrungen lieber direkt mit uns teilen? Schreib uns an hey@sickpeople.de: Wo funktioniert Barrierefreiheit bei dir vor Ort – und was können andere davon lernen?

Auf die Straße

Wir bleiben laut. Beim Entdeckertag in Hannover haben wir gemeinsam für verbindliche Barrierefreiheit demonstriert. Mit Clownerie, Seifenblasen und vielen Gesprächen haben wir gezeigt: Aus gemeinsamen Erfahrungen mit Barrieren kann Solidarität entstehen. Danke an alle, die dabei waren!

Wir machen weiter: Als Elterncommunity und Menschen mit Behinderung setzen wir uns gemeinsam für Barrierefreiheit ein. Du möchtest dich beteiligen, hast eine Idee für eine gemeinsame Aktion oder möchtest mehr erfahren? Wir freuen uns über Mitstreiter*innen und Kooperationen. Schreib uns an hey@sickpeople.de.

Eine Person arbeitet am Laptop an den Illustrationen für „Babys für Barrierefreiheit“.
Nahaufnahme einer Hand am Greifreifen eines Rollstuhls; am grünen Rahmen klebt ein gelber #Rollidary-Aufkleber.
Die Organisator*innen der Demo, Mona Bernhard und Max Balzer, auf der Demo "Babys für Barrierefreiheit" am Entdeckerfest. Im Vordergrund schillern Seifenblasen.

Team

Max Balzer (Leitung), Mona Bernhard (Moderation & Beratung), Noe Hasler (Illustration), Zeynep Ipek, Simon Pantermüller und Anna-Sophie Lübberstedt (Video & Fotografie), Helene Marlis (Baby)

Förderer

Vielen Dank an die Region Hannover, die Stadt Hannover, die Stadt Hildesheim sowie den Landkreis Hildesheim für die Unterstützung.

Drei rote Sternsymbole auf weißem Hintergrund